Mehr Plan für (und von) Facebook

Strategien statt Chaos – Ein Redaktionsplan bringt Ordnung in deinen Facebook-Auftritt

Manchmal ergibt es sich einfach, dass man drauf los postet. Ob spezielle Themenwochen, ein neues Gericht oder eine besondere Veranstaltung – die Fans wollen informiert sein. Und das ist gut so. Etwas mehr Strategie schadet jedoch nicht und erspart dir einiges an Arbeit.

Zeig dich, wie du bist – auch online

Du hast dir deine Facebook-Fanseite erstellt und das war’s? Von wegen. Jetzt geht’s nämlich so richtig los! Deine Gäste sollen zu deinen Fans werden und und deine Fans zu deinen Gästen. Dafür musst du ihnen etwas bieten, sie unterhalten und informieren. Und das kann man natürlich nach Lust und Laune machen – oder man bringt etwas Strategie mit hinein. Und das ist gar nicht so kompliziert.

Überlege dir zuerst, wer deine Fans sind. In welcher Beziehung du zu ihnen stehst und was sie von dir und deiner Seite sehen wollen. Als Gastronom geht es dir vermutlich darum, deine Gäste zu erreichen – bestehende sowie potentielle. Du möchtest eine Kundenbindung aufbauen und Aktuelles teilen. So weit so gut. Nun ist die Frage, wie/was du am besten postest. Die Art, wie du mit deinen Fans auf Facebook kommunizierst, sollte ähnlich sein, wie der Umgang vor Ort. Dadurch wirkst du vertraut und authentisch. Achte deshalb darauf, dass du deinem Stil in deinen Beiträgen treu bleibst.

Auch interessant: Unser YouTube Video zum Thema "Mehr Plan für (und von) Facebook"
Weniger ist mehr, wenn wenig gut ist

Wenn eine Facebookseite nicht regelmäßig gefüllt und gepflegt wird, ist sie ziemlich sinnlos. Regelmäßig ist dabei aber ein dehnbarer Begriff. Denn es ist besser, mal weniger zu posten, anstatt schlechten oder unpassenden Content zu verbreiten. Einmal die Woche kann schon reichen, wenn deine Beiträge dafür gut gewählt sind. Es darf aber gern mehr sein! Erstelle einen Postingplan, mit dem du deine Beiträge für die nächsten Wochen planst. Damit hast du stets einen Überblick und kannst dir schon vorab passenden Content überlegen. So passiert es nicht, dass du deine Community über einen längeren Zeitraum im Stich lässt.

Die Angst, dass du zu viel postest und damit deinen Fans auf die Nerven gehst, ist übrigens unbegründet. Denn Facebook zeigt deinen Post nur einem Bruchteil der Personen, die deine Seite abonniert haben. Ist der Beitrag gut, wird er auch vermehrt gezeigt.

Unterhalte, informiere, begeistere

Es kommt also darauf an, was du postest und wie du deinen Inhalt verpackst. Deshalb solltest du dir Gedanken darüber machen, was du mit deinen Followern teilen möchtest. Überleg dir am besten einige Postingkategorien, an denen du dich orientieren und von denen du dich zu neuen Ideen inspirieren lässt. Dies können etwa Essensbilder, aktuelle Informationen rund um deinen Betrieb, Vorstellung von Mitarbeitern, Videos oder auch geteilte Inhalte von anderen Seiten sein, die thematisch zu deinem Restaurant passen. Dabei ist es hilfreich, besondere Ereignisse oder Feiertage im Hinterkopf zu behalten, um dazu passende Beiträge zu erstellen.

Ein Postingplan eignet sich gut dafür, deine Beiträge zu strukturieren und dir zu überlegen, was du wann posten wirst. Damit ersparst du dir unnötigen Stress und schaffst es, deine Social-Media-Strategie weiterzuführen. Übrigens: Es ist auch kein Problem, manche Inhalte nach einer gewissen Zeit erneut zu posten, sofern sie noch passend sind. Rezeptvideos etwa bleiben aktuell und sind immer gern gesehen.

Beachte das Urheberrecht bei deinen Postings

Posten solltest du nur Inhalte, von denen du der Urheber bist oder wenn du von diesem die Erlaubnis dafür hast. Denn bei der widerrechtlichen Veröffentlichung von urheberrechtlich geschützten Werken droht eine Abmahnung wegen Urheberrechtsverletzungen.

Besondere Vorsicht gilt vor allem bei Bildern. Generell gilt: Am besten nur selbst geschossene Fotos verwenden. Denn die Verwendung von fremden, urheberrechtlich geschützten Werken kann zu einer Urheberrechtsverletzung führen. Ein solcher Upload stellt eine öffentliche Zugänglichmachung nach § 19a UrhG dar und wird ohne eine Zustimmung als Urheberrechtsverletzung gewertet. Achtung! Bilder die du bei einer Bilddatenbank erworben hast, dürfen nicht automatisch auch in den Social Media Kanälen verwendet werden. Häufig sind für diese Verwertung gesonderte Nutzungsrechte notwendig. Eine sorgfältige Prüfung ist deswegen empfehlenswert!

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